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Forschung und Gesetze als Klimahoffnung

Guten Morgen!
Weniger Kuhmilch, weniger Arbeitszeit und weniger Emissionen - diese und andere gute Nachrichten bekommst du auch diesen Samstag in der Guten Woche.

Brasiliens Parlament hat eine Verfassungsänderung beschlossen, die die gesetzliche Wochenarbeitszeit von 44 auf 40 Stunden verringern soll - bei gleichem Lohn. Gleichzeitig soll die in einigen Branchen übliche 6-Tage-Woche abgeschafft werden und Beschäftigte zwei aufeinanderfolgende Tage frei bekommen. Die Umstellung soll innerhalb von 14 Monaaten passieren. Mehr als 37 Millionen Arbeitnehmer:innen sollen von dieser Reform profitieren.

Weniger Plastikmüll in der Gastronomie. Dafür will die EU mit einer neuen Verpackungsverordnung sorgen. Die kleinen Kunststoffverpackungen für Ketchup, Mayonnaise, Senf, Zucker und Kaffeesahne sollen dann in Restaurants, Cafés und Hotels nicht mehr verwendet werden. Die Minipackungen haben eine besonders schlechte Umweltbilanz, weil sie nur schwer zu recyceln sind.
Ausnahmen gibt es bei Angeboten für unterwegs und in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen.
Immer mehr Menschen greifen zu pflanzlichen Alternativen statt Kuhmilch. Konsument:innen-Daten aus Deutschland zeigen, dass mit steigendem Angebot an pflanzlicher Milch der Pro-Kopf-Konsum von Kuhmilch sinkt.
Pflanzliche Alternativen haben positive Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, außerdem benötigt die Herstellung viel weniger Wasser sowie Land und verursacht weniger Treibhausgase. Der Trend führt dazu, dass Supermärkte ihre Regale zunehmend umgestalten und pflanzlichen Produkten mehr Platz einräumen.
Großbritannien setzt sich ein neues, ehrgeizigeres Klimaziel: Bis 2042 sollen 87 % weniger Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 ausgestoßen werden. Bis 2050 will Großbritannien klimaneutral werden. Das Ziel ist rechtlich bindend.
Die Regierung hörte dabei auf die Empfehlung des britischen unabhängigen Beratungsremiums. Die Opposition kritisiert das neue Ziel. Umweltschützer:innen fordern mehr Maßnahmen. Schneller mehr Emissionen zu verringern ist jedenfalls die richtige Richtung. Wichtig ist, dass konkrete Maßnahmen folgen und umgesetzt werden.

Forscher:innen haben eine neue Methode entwickelt, die Meerwasser mit Sonnennergie entsalzt und dabei gleichzeitig Lithium für Batterien gewinnt.
Das entwickelte System produziert Trinkwasser, verhindert Salzablagerungen und kann wertvolle Mineralien zurückgewinnen. In ersten Tests funktionierte die Technologie zuverlässig mit echtem Meerwasser. Sie könnte in Zukunft helfen, knappen Trinkwasserbedarf und den Bedarf nach Rohstoffen für die Energiewende gleichzeitig zu lösen.

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