1:0 für das Klima

Das vergangene lange Wochenende hat uns nicht davon abgehalten, gute Nachrichten für dich zu suchen und zu finden.

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Guten Morgen!

Das vergangene lange Wochenende hat uns nicht davon abgehalten, gute Nachrichten für dich zu suchen und zu finden. Statt fünf schicken wir dir in dieser Ausgabe der guten Woche drei Lichtblicke.

Klima-Hoffnung
  • Indien hat seine Treibhausgasemissionen schneller gesenkt als erwartet. Innerhalb von 14 Jahren gingen sie um mehr als ein Drittel zurück. Das zeigt laut Nachrichtenagentur Reuters ein Bericht des Landes an die Vereinten Nationen.

    Indien hat in den vergangenen Jahren mehr auf erneuerbare Energien gesetzt und die Bewaldung vorangetrieben. So könnte das Land seine Klimaziele sogar früher erreichen als geplant. Es wollte seine Emissionen bis 2030 um 45 Prozent senken. Setzt sich der Trend fort, wird das schon früher der Fall sein.

  • Wochenbettdepression ist eine schwerwiegende Erkrankung. Sie kann sogar lebensbedrohlich sein. In Zukunft kann Betroffenen mit einem neuen Antidepressivum geholfen werden. “Zuranolone” zeigte in Studien sehr schnell Wirkung. Bei manchen wurden bereits drei Tage nach dem Einnehmen die Symptome der Depression schwächer. Nebenwirkungen traten in weniger als 5 Prozent der Fälle auf. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde hat das Medikament jetzt zugelassen. Noch dieses Jahr soll das Mittel auf den Markt kommen.

    Damit ist es die erste Pille, die speziell für Wochenbettdepression zugelassen wurde. In Zukunft könnte das Präparat auch anderen Menschen mit Depressionen helfen. Dafür fehlen aber noch Studien zu Auswirkungen bei Langzeiteinnahme. Nicht immer sind Medikamente bei Depressionen die alleinige Lösung. Aber sie können Menschen in Krisensituationen helfen, darüber hinwegzukommen.

Mut-Macher:in
  • 1:0 für junge Menschen gegen Montana und fossile Energien. 16 Personen zwischen 5 und 22 Jahren hatten auf ihr Recht auf eine saubere Umwelt geklagt. Sie warfen dem Bundesstaat vor, jungen Menschen durch die „gefährlichen Auswirkungen fossiler Energien“ Schaden zuzufügen. Die Bezirksrichterin Kathy Seely sah das auch so: Behörden verstoßen gegen die Verfassung des Bundesstaats, wenn sie bei der Entscheidung über Projekte bei Erdöl und Erdgas die Folgen für das Klima nicht berücksichtigen, urteilte sie.

    Das Urteil sei „eine der wichtigsten Entscheidungen zum Klimawandel, die jemals von einem Gericht gefällt wurde“, sagte der Klimajurist Michael Gerrard von der Columbia-Universität. Unklar ist jedoch, welche konkreten Folgen das Urteil nun für den Bundesstaat und fossile Unternehmen haben wird. Die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft nannte den Ausgang des Prozesses „absurd“. Sie kündigte an, in Berufung zu gehen.

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